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Längsschnittstudie zur Lebensqualität von Patienten auf der Warteliste zur Herztransplantation und im ersten Jahr danach

Title: Längsschnittstudie zur Lebensqualität von Patienten auf der Warteliste zur Herztransplantation und im ersten Jahr danach
Authors: Riedmayr MI; Angermann CE; Bullinger M; Jung PH; Strasser C; Tammen AR; Westphal M
Publisher Information: Verlag Krause und Pachernegg GmbH; //www.kup.at/
Publication Year: 2004
Collection: Publishing House Krause & Pachernegg: Medizinische Publikationen
Subject Terms: Herztransplantation; Kardiologie; Lebensqualität; Studie; Warteliste
Description: Ziel dieser prospektiven Längsschnittstudie war es, Lebensqualität, Lebenszufriedenheit und subjektiv beurteilte Gesundheit vor und zu verschiedenen Zeitpunkten nach Herztransplantation (HTx) zu vergleichen. Zwischen Februar 1994 und März 1998 wurden an 189 Patienten zu definierten Meßzeitpunkten (bei Aufnahme in die Warteliste und 1,5, 3, 6 und 12 Monate nach HTx) folgende Fragebögen ausgegeben: German SF-36, krankheitsspezifischer Beschwerdenbogen, Einschätzung der globalen Lebensqualität, "Münchner Lebensqualitäts Dimensionen Liste", Erwartete bzw. erlebte Veränderungen. Einschlußkriterien waren die Vorbereitung zur Listung für HTx, gute Deutschkenntnisse und ein Mindestalter von 18 Jahren. Einzelmeßwerte wurden durch Mittelwert (M) und Standardabweichung (SD) dargestellt. Die Rohwerte wurden in Skalenwerte von 0–100 transformiert, wobei ein höherer Wert einem besseren Gesundheitszustand entsprach. Präoperativ schätzten terminal Herzinsuffiziente ihre Lebensqualität schlecht ein. 6 Wochen nach der Transplantation wurden fast alle Parameter signifikant besser beurteilt. Die Hoffnungen auf Verbesserung bezogen sich in erster Linie auf die somatische Ebene. 88 % der Patienten rechneten mit einer Steigerung ihrer körperlichen Leistungsfähigkeit. 87 % erwarteten, gesünder zu werden, 83 % erhofften sich eine insgesamt höhere Lebensqualität. Bereits 6 Wochen nach HTx wurden diese Bereiche von 71-76 % als deutlich verbessert empfunden, obwohl 84 % immer noch unter einer oder mehreren Beschwerden litten. Patienten, die alleine lebten, zeigten präoperativ vor allem in den Subskalen "Emotionale Rollenfunktion" und "Psychisches Befinden" eine deutlich schlechtere Einschätzung als Patienten in einer festen Partnerschaft. Die Studie zeigt, daß trotz Einschränkungen die Lebensqualitätsparameter nach Transplantation signifikant ansteigen.
Document Type: text
Language: German
Relation: http://www.kup.at/kup/pdf/3963.pdf
Availability: http://www.kup.at/kup/pdf/3963.pdf
Accession Number: edsbas.32D251CD
Database: BASE