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Krebs entsteht aus normalem Gewebe, durch die Ansammlung von Mutationen, welche die Funktionalität der zellulären Signalwege verändern. Die Prozesse der DNA-Schädigung und -Reparatur (DDR) stehen im Mittelpunkt vieler Krebsmerkmale und stellen gleichzeitig ein Hindernis und eine Hilfe für die Krebsentwicklung dar. Um die Komplexität der Krebsentstehung zu begreifen, ist ein systematisches dafür Verständnis erforderlich, wie DDR-Prozesse unter bestimmten Bedingungen zur Entwicklung von genomischer Instabilität beitragen. Die mathematischen und computergestützten Konzepte der Mutationssignaturen hat die systematische Entdeckung biologisch aussagekräftiger Signaturen ermöglicht, welche spezifischen Mutationsprozessen zuzuschreiben sind und so den Entwicklungsprozess bösartiger Erkrankungen beschreiben. Die Analyse von Mutationssignaturen in DNA-Sequenz Daten von Krebspatienten hat die Entdeckung von Mutationssignaturen für verschiedene Mutationstypen vorangetrieben. Während einige Signaturen eine erklärbare Ätiologie haben und sogar im klinischen Kontext einsetzbar sind, bleibt die Ursache vieler anderer Signaturen unbekannt. Um die Ätiologie unbekannter Signaturen aufzuklären, haben sich Bottom-up In-vivo oder In-vitro Studien als nützlich erwiesen. Da DNA Reparatur Prozesse ihre Wirkung gewebespezifisch entfalten, ist es immer wichtiger geworden, DNA-Reparatur und Mutagenese auch gewebespezifisch zu untersuchen, was durch die Entwicklung von organoid-basierten Kultursystemen möglich geworden ist. Wir haben die neusten technischen Vorteile von Ex-vivo-Kultursystemen mit der Analyse von Mutationssignaturen kombiniert, um uns auf die Untersuchung von Mutationsprozessen bei der Entstehung von Adiposität bedingtem Krebs zu konzentrieren. Epidemiologisch gesehen ist Fettleibigkeit ein anerkannter Risikofaktor, der die Wahrscheinlichkeit der Entstehung von Krebs, insbesondere im Darmtrakt, erhöht. insbesondere für den Darmtrakt. Obwohl bereits erforscht wurde, dass Fettleibigkeit die Homöostase und Signalwege von ... |