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Korrelation zwischen Biopsaten und postinterventionellen Resektaten beim Mammakarzinom: eine retrospektive Kohortenanalyse ; Correlation between diagnostic core needle biopsies and surgical specimens in breast cancer: a retrospective cohort analysis

Title: Korrelation zwischen Biopsaten und postinterventionellen Resektaten beim Mammakarzinom: eine retrospektive Kohortenanalyse ; Correlation between diagnostic core needle biopsies and surgical specimens in breast cancer: a retrospective cohort analysis
Authors: Argyriadis, Athanasios
Contributors: Jackisch, Christian (Prof. Dr. med.)
Publisher Information: Philipps-Universität Marburg
Publication Year: 2025
Subject Terms: estrogen receptors; progesterone receptors; Ki67; biomarkers; grading; human epidermal growth factor receptor 2; in; breast cancer; core needle biopsy; Differenzierung; Stanzbiopsie; Brustdrüsenkrebs; Biomarker; molekulare Subtypisierung; HER2/neu; Estrogenrezeptoren; Progesteronrezeptoren
Time: 610
Description: In der vorliegenden retrospektive Kohortenanalyse haben wir die Korrelation von Biomarkern und molekularen Subtyp zwischen präoperativen Biopsaten und postinterventionellen OP-Resektaten bei Patienten, mit der Primärdiagnose eines nicht metastasierten Mammakarzinoms, die vom 01.01.2007 bis 31.12.2016 im Brustzentrum des Sana Klinikums Offenbach behandelt wurden, analysiert. Von insgesamt 1280 Tumoren wurden 30 Lokalrezidive ausgeschlossen und 1002 Tumoren primär operiert (K1.1). Von den 248 Tumoren, die neoadjuvant behandelt wurden, wurden 61 Tumoren ausgeschlossen (60 mit pCR und 1 Tumor bei cCR auf Wunsch der Patientin nicht operiert), und 187 haben keine pCR erreicht (K1.2.2). Die Analyse ergab für die erste Kohorte K1.1 (primäre Operation) folgenden signifikanten Diskrepanzen: 28.4% für den Differenzierungsgrad, 10% für den PR-Status, 20.3% für das Ki67 und 15.4% für die Blutgefäßinvasion. Die Diskrepanz der molekularen Subtypen war 18.2% für die Luminal A, 33% für die Luminal B HER2/neu-negative, 27.8% für die Luminal B HER2/neu-positive, 19.3% für die HER2/neu-positive und 10.1% für die ‚basal-like‘ Karzinome. Die präoperative Biopsie kann das biologische Profil des Tumors nicht in allen Fällen vollständig darstellen. Die aufgetretenen Diskrepanzen sind unabhängig von der Anzahl der entnommenen Proben bei CNB. Innerhalb der NST-Karzinome zeigt sich die größte Diskrepanz für Grading. Bei CNB und für cT4-Tumoren fanden wir bezüglich des ER-Status eine signifikante Diskrepanz. Für das lobuläre Karzinom zeigt sich eine signifikante Diskrepanz bezüglich der Ki67- Bestimmung. Mehr als 3 Biopsie-Proben erhöhen die diagnostische Genauigkeit der CNB nicht. Basierend auf unseren Ergebnissen kann eine erneute Evaluation von histologischem Tumortyp, Grading, PR-Status, Ki67 und Blutgefäßinvasion am OP-Resektat erwogen werden, soweit klinische Entscheidung davon abhängig ist. Für die Kohorte K1.2.2 (NACT ohne pCR) zeigt die Analyse folgenden signifikanten Diskrepanzen: 8.3% für den ER- Status, 27.1% für den PR-Status, ...
Document Type: doctoral or postdoctoral thesis
File Description: application/pdf
Language: German
Relation: diss/z2021/0040; https://doi.org/10.17192/z2021.0040
DOI: 10.17192/z2021.0040
Availability: https://open.uni-marburg.de/handle/10.17192/z2021.0040; https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:hebis:04-z2021-00401; https://doi.org/10.17192/z2021.0040
Rights: https://rightsstatements.org/vocab/InC-NC/1.0/
Accession Number: edsbas.5CD0BC8E
Database: BASE