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Neoliberalismus (nicht nur) in Griechenland und seine Konsequenzen für die Psychologie: neue Arbeitsregime, neue PsychologInnen ; Neoliberalism (not only) in Greece and its repercussions in psychology: new working regimes, new psychologists ; Neoliberalism (not only) in Greece and its consequences for psychology: new working arrangements, new psychologists; Neoliberalism (not only) in Greece and its Repercussions in psychology: new working regimes, new psychologists

Title: Neoliberalismus (nicht nur) in Griechenland und seine Konsequenzen für die Psychologie: neue Arbeitsregime, neue PsychologInnen ; Neoliberalism (not only) in Greece and its repercussions in psychology: new working regimes, new psychologists ; Neoliberalism (not only) in Greece and its consequences for psychology: new working arrangements, new psychologists; Neoliberalism (not only) in Greece and its Repercussions in psychology: new working regimes, new psychologists
Authors: Marvakis, Athanasios; Triliva, Sofia; Tourtouras, Christos
Source: Journal für Psychologie; Jg. 24 Nr. 2 (2016): PsychologInnen prekär ; 2198-6959 ; 0942-2285
Publisher Information: Psychosozial-Verlag
Publication Year: 2016
Subject Terms: Neoliberalismus; Psychologie in Griechenland; NGOisierung der Arbeit; Arbeitsregime; Regime von Handlungsfähigkeit; Prekarität; Austerität; Liminalität; Neoliberalism; Psychology in Greece; NGOisation of labour; Working regime; Regime of Agency; Precarity; Austerity; Liminality; psy
Description: »Neoliberalismus« zielt keinesfalls nur auf ökonomische Veränderungen in einem Land ab – auch wenn die neo-liberalen, drakonischen »Strukturanpassungen« Griechenlands eine keinesfalls zu leugnende Tatsache sind. Prekarität & Austerität – als »Superwaffen« des Neoliberalismus - sind dabei nicht nur »Folgen« solcher Strukturanpassungen, sondern auch eigenständige politische Mittel hin zu einer grundlegenden Rekonfiguration unserer Vorstellungen von Gesellschaftlichkeit, die alle Aspekte der gesellschaftlichen Organisation miteinbezieht: Institutionen, Staat, Arbeit, Individuen, Bedürfnisse, Beziehungen, Rechte etc. Wie Gesellschaft aussieht bzw. auszusehen hat, wird dabei, soll von neuem konfiguriert werden. Die neo-liberale Transformation auch der griechischen Gesellschaft bezog sich nicht nur auf die Arbeitsbedingungen (was ja mit Austerität & Prekarität gemeint sein mag); die NGOisierung der (psychologischen) Arbeit hat auch neue Arbeitsräume geschaffen, neue Arbeitsinhalte und auch neue Arbeitssubjekte. NGOisierung meint dabei nicht die Ersetzung von Öffentlichem durch Privates, sondern die Schaffung eines neuen Regimes von Beziehungen zwischen öffentlich und privat. NGOisierung charakterisiert mehr eine »Methodologie«, eine Technologie, die die Funktionen aller teilnehmenden Akteure und Konstituenten transformiert, d. h. die NGOs selbst, den Staat und die individuellen Subjekte und ihre Beziehungen etc. Die neuen umkämpften Praxen und neuen Arbeitsregime fordern und erschaffen ihrerseits neue Subjektivitäten und neue Praxisformen. Die Arbeit in einer NGO bedeutet für eine(n) jung(en) sozialwissenschaftliche(n) AbsolventIn nicht nur prekäre Arbeit; sie beinhaltet auch Veränderungen innerhalb des psychosozialen Rahmens der Arbeit, die bezüglich der Anforderungen und Möglichkeiten für die Subjekte Ähnlichkeiten mit high-tech Arbeitsplätzen aufweisen, z. B. Anwendung von ständig aktualisiertem Wissen, aber auch kontinuierliches Lernen für und während der Arbeit; Aspekte von Forschungstätigkeit und . ...
Document Type: article in journal/newspaper
Language: German
Relation: https://journal-fuer-psychologie.de/article/view/410
Availability: https://journal-fuer-psychologie.de/article/view/410
Rights: undefined
Accession Number: edsbas.60CD8181
Database: BASE