Katalog Plus
Bibliothek der Frankfurt UAS
Bald neuer Katalog: sichern Sie sich schon vorab Ihre persönlichen Merklisten im Nutzerkonto: Anleitung.
Dieses Ergebnis aus BASE kann Gästen nicht angezeigt werden.  Login für vollen Zugriff.

Neoliberalismus (nicht nur) in Griechenland und seine Konsequenzen für die Psychologie: neue Arbeitsregime, neue PsychologInnen ; Neoliberalism (not only) in Greece and its repercussions in psychology: new working regimes, new psychologists

Title: Neoliberalismus (nicht nur) in Griechenland und seine Konsequenzen für die Psychologie: neue Arbeitsregime, neue PsychologInnen ; Neoliberalism (not only) in Greece and its repercussions in psychology: new working regimes, new psychologists
Authors: Marvakis, Athanasios; Triliva, Sofia; Tourtouras, Christos
Publisher Information: Psychosozial-Verlag
Publication Year: 2016
Subject Terms: Neoliberalismus; Psychologie in Griechenland; NGOisierung der Arbeit; Arbeitsregime; Regime von Handlungsfähigkeit; Prekarität; Austerität; Liminalität; Neoliberalism; Psychology in Greece; NGOisation of labour; Working regime; Regime of Agency; Precarity; Austerity; Liminality
Time: 150
Description: »Neoliberalismus« zielt keinesfalls nur auf ökonomische Veränderungen in einem Land ab – auch wenn die neo-liberalen, drakonischen »Strukturanpassungen« Griechenlands eine keinesfalls zu leugnende Tatsache sind. Prekarität & Austerität – als »Superwaffen« des Neoliberalismus - sind dabei nicht nur »Folgen« solcher Strukturanpassungen, sondern auch eigenständige politische Mittel hin zu einer grundlegenden Rekonfiguration unserer Vorstellungen von Gesellschaftlichkeit, die alle Aspekte der gesellschaftlichen Organisation miteinbezieht: Institutionen, Staat, Arbeit, Individuen, Bedürfnisse, Beziehungen, Rechte etc. Wie Gesellschaft aussieht bzw. auszusehen hat, wird dabei, soll von neuem konfiguriert werden. Die neo-liberale Transformation auch der griechischen Gesellschaft bezog sich nicht nur auf die Arbeitsbedingungen (was ja mit Austerität & Prekarität gemeint sein mag); die NGOisierung der (psychologischen) Arbeit hat auch neue Arbeitsräume geschaffen, neue Arbeitsinhalte und auch neue Arbeitssubjekte. NGOisierung meint dabei nicht die Ersetzung von Öffentlichem durch Privates, sondern die Schaffung eines neuen Regimes von Beziehungen zwischen öffentlich und privat. NGOisierung charakterisiert mehr eine »Methodologie«, eine Technologie, die die Funktionen aller teilnehmenden Akteure und Konstituenten transformiert, d. h. die NGOs selbst, den Staat und die individuellen Subjekte und ihre Beziehungen etc. Die neuen umkämpften Praxen und neuen Arbeitsregime fordern und erschaffen ihrerseits neue Subjektivitäten und neue Praxisformen. Die Arbeit in einer NGO bedeutet für eine(n) jung(en) sozialwissenschaftliche(n) AbsolventIn nicht nur prekäre Arbeit; sie beinhaltet auch Veränderungen innerhalb des psychosozialen Rahmens der Arbeit, die bezüglich der Anforderungen und Möglichkeiten für die Subjekte Ähnlichkeiten mit high-tech Arbeitsplätzen aufweisen, z. B. Anwendung von ständig aktualisiertem Wissen, aber auch kontinuierliches Lernen für und während der Arbeit; Aspekte von Forschungstätigkeit und ...
Document Type: article in journal/newspaper
File Description: application/pdf
Language: German
Relation: https://journal-fuer-psychologie.de/article/view/410; https://hdl.handle.net/20.500.12034/10353; http://dx.doi.org/10.23668/psycharchives.14914
DOI: 10.23668/psycharchives.14914
Availability: https://hdl.handle.net/20.500.12034/10353; https://doi.org/10.23668/psycharchives.14914
Rights: openAccess ; CC BY-NC-ND 4.0 ; https://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/4.0/
Accession Number: edsbas.B13E7016
Database: BASE