Drohende Gewalteskalation nach dem Referendum: wie kann deutsche Einflussnahme in Kurdistan-Irak deeskalierend wirken?
| Titel: | Drohende Gewalteskalation nach dem Referendum: wie kann deutsche Einflussnahme in Kurdistan-Irak deeskalierend wirken? |
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| Verfasser: | ; |
| Körperschaft: | |
| Veröffentlicht: | Bonn, 2017 |
| Umfang: | Online-Ressource, 7 S. |
| Format: | E-Book |
| Sprache: | Deutsch |
| Schriftenreihe/ mehrbändiges Werk: |
BICC Policy Brief ; Bd. 8/2017 |
X
| Bemerkung: |
Veröffentlichungsversion
begutachtet |
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| Zusammenfassung: |
Abstract: Angesichts der Zuspitzung des Risikos einer Gewalteskalation zwischen Akteuren, die die internationalen Partner im Kampf gegen den IS in den letzten drei Jahren im Irak aufgebaut haben, muss Deutschland seine Rolle und die Fortsetzung der Ertüchtigungsmission für die kurdischen Peschmerga auf den Prüfstand stellen: Statt fortgesetzter Ertüchtigung sollte die Forcierung des bereits begonnenen Prozesses zur Integration der Peschmerga-Einheiten und die Beseitigung separater Partei- und Privatmilizenstrukturen priorisiert werden. Ertüchtigungsmaßnahmen verändern den Ausgangskontext einer Konfliktlage maßgeblich, indem sie lokale Machtverhältnisse verschieben. Eine kritische Wirkungsanalyse zu diesem Zeitpunkt legt nahe, dass Ertüchtigungsmaßnahmen durch zivile Unterstützung rechtsstaatlicher demokratischer Prozesse ergänzt werden müssen. Die Bundesregierung sollte mit Nachdruck die von der kurdischen Regionalregierung (KRG) selbst gesetzten Ziele – demokratische Legitimierung, Schutz v |


