Der Einheit verschrieben
| Titel: | Der Einheit verschrieben : die parlamentarische Integration ostdeutscher Christdemokraten 1990–1999 / vorgelegt von: Carsten Deitmer ; Gutachter: Dominik Geppert, Matthias Oppermann, Tobias Kaiser ; Betreuer: Dominik Geppert, Matthias Oppermann |
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| Beteiligt: | ; ; |
| Körperschaft: | |
| Veröffentlicht: | Potsdam, SoSe 2024 |
| Umfang: | 437 Seiten |
| Format: | Buch |
| Sprache: | Deutsch |
| Hochschulschrift: | Dissertation, Universität Potsdam, 2024 |
| Andere Ausgaben: |
Erscheint auch als Online-Ausgabe: Deitmer, Carsten. Der Einheit verschrieben. - Potsdam : Universität Potsdam, 2024. - 1 Online-Ressource (437 Seiten, 4922 KB)
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| Hinweise zum Inhalt: |
Buch Bibliographie
Inhaltsverzeichnis |
X
| Bemerkung: |
Literaturverzeichnis Seite 392-435
Committed to unity: the parliamentary integration of East German Christian Democrats 1990–1999 |
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| Zusammenfassung: |
Die deutsche Parteiendemokratie befindet sich gegenwärtig in einer tiefgreifenden Krise, die sich in den ostdeutschen Bundesländern besonders deutlich manifestiert. Das Vertrauen in politische Institutionen und in die staatliche Handlungsfähigkeit nimmt ab; die Stammwählerschaft demokratischer Parteien schwindet, und die Mitgliederzahlen verzeichnen seit mehreren Jahrzehnten teils erhebliche Rückgänge. Diese Entwicklungen haben eine politische Instabilität zur Folge, die in der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland ohne Beispiel ist. Im Jahr 1990 stellte sich die Lage noch anders dar: Der Fall der Mauer markierte eine historische Zäsur, der Demokratisierungsprozess schien unumkehrbar. Auch innerhalb der Christlich Demokratischen Union (CDU) herrschte überwiegend Aufbruchsstimmung. Nach dem symbolträchtigen Beitritt der ostdeutschen Landesverbände erreichte die Partei einen historischen Höchststand an Mitgliedern. In diesem Kontext stellt sich die Frage, wie die Integration von Mitgliedern oppositioneller DDR-Gruppierungen, ehemaligen Funktionsträgern der Blockparteien und der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands (SED) sowie weiteren Akteuren aus dem autoritären System der DDR in die parlamentarische Demokratie der Bundesrepublik gelang. [...] |


